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01.02.2010 Lichtfest der Brigid / Lichmess

Was ist und woher kommt Lichtmess bzw. Brigid

Für unsere Vorfahren und Ahnen war der Wandel von Sonne und Mond, der Wandel der Kräfte in der Natur und im Kosmos eingebunden in den Jahreskreis.
 Alles lebt, wächst und wandelt sich nach den kosmischen Gesetzen dieses Jahreskreises. 
Und ein Verständnis dieser Kreisläufe bringt auch zugleich ein Verständnis für das Leben schlechthin.
 Alles und vor allem man selber war darin eingebunden und hatte seinen Platz.
In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird LICHTMESS gefeiert, das keltische IMBOLC oder auch das Fest der BRIGID. 
Es liegt genau in der Mitte zwischen Wintersonnwende und Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, bei einer Sonnen-Deklination von 16 Grad.
Obgleich die Natur noch in winterlicher Starre verharrt, werden die Tage schon merklich länger, und unmerklich steigt bereits der Saft in die Bäume. Die Sonne geht jeden Tag ein bißchen früher auf und kommt schon wieder über manche Berggipfel. Auch abends ist es ist es länger hell.

Weihnachten um an' Muggenschritt, 

Neujahr um an' Hahnentritt, 

Dreikönig um an' Hirschensprung, 

Lichtmess um a ganze Stund

Imbolc bedeutet “im Bauch” und Oimelc hat mit “Milch” zu tun. Um diese Jahreszeit beginnt die Milch der trächtigen Schafe und Kühe zu fließen, bevor sie um die Frühlings Tag und Nacht Gleiche ihre Jungen gebären. Das ist wohl das Zeichen schlechthin, dass der Frühling vor der Türe steht und Erde und Tiere erneut fruchtbar werden. 
Brigid hat einen starken Bezug zum Herdfeuer, wobei Imbolc die Qualität eines Fests hat, bei dem Haus und Herd geehrt werden. Brigid ist eine der nördlichen Schwestern der Hestia oder Vesta. Dieses Fest ist also das Fest des Herdes, das in diesem Sinne natürlich doppelte Beachtung verdient. 

Brigid ist wohl die Göttin, die sich in Europa ungebrochener Beliebtheit erfreut. Ihre Gestalt begleitet die Menschheit von heidnischen Zeiten an und auch heute wird ihr in ihrer christlichen Form immer noch gebührende Ehre zuteil. Auch die Streichung aus dem Heiligenkalender des Vatikans konnte ihrer Popularität keinen Abbruch tun.
Brigid ist Herrin des Feuers und des Wassers zweier wichtiger Elemente, die am Herd (sowohl in der Küche als auch beim Schmieden!) nicht außer Acht gelassen werden sollten. Doch Brigid wirkt weit umfassender. Brigid geht weit tiefer, taucht ab, ist sowohl die Quelle der Inspiration, der Heilkunde als auch der Fruchtbarkeit. Sie beschützt das Land und das Vieh, gebiert den Frühling, die Kräuter und die neue Erde. Am Vorabend ihres Fests wurden Brot und Kuchen auf die Fensterbänke gelegt, denn Brigid zieht in der Morgendämmerung durch das Land, um es zu segnen. Auch wurde ihr zu Ehren die erste Milch der tragenden Tiere auf der Türschwelle vergossen. In ihrer Gestalt als Heilige Brigid sagt die Legende, dass sie selbst auf der Türschwelle geboren worden sei. Es wurden auch Ebereschenscheite ins Feuer gelegt. Hat Brigid den Segen für dieses Haus gegeben, hatte sie dabei Abdrücke von Schwanenfüßen in der Asche hinterlassen. Brigid wird häufig mit Schwänen und auch mit Gänsen assoziiert, den “gefiederte Schlangen”. Und wer kriecht im Frühling erneut aus seinen Löchern? Schlangen, noch ein bisschen steif und müde, bahnen sich im Frühling ihren Weg durchs erste Grün.
Es ist das Fest, um sich auf allen Ebenen vom Winter zu verabschieden, es ist sozusagen eine Vorbereitung auf den Frühjahrsputz. Sol in vigtis = Die Sonne hat gesiegt !!! Der Lichtfunke hat zu Yule wieder zu glühen begonnen und langsam steigt er aus dem Unbewussten auf in die Bewusstheit, um sich schließlich zu Ostara ganz im Außen zu manifestieren. Imbolc ist ein Fest, das aussieht als würde es weder “Fisch noch Fleisch”, weder “da noch dort” sein.
 Gerade darin liegt das Wesen Brigids. Sie ist Feuer und Wasser, regiert die Zeiten zwischen Tag und Nacht, Ufer und See, zwischen drinnen und draußen und hütet die Schwelle. Sie ist die Herrin über die Zeit, in der es nicht mehr Winter, aber auch noch nicht Frühling ist. Es ist, was die Ressourcen anlangt, eine schwierige Zeit, da alles Gelagerte und Konservierte seinem Ende zu geht und noch nicht so besonders viel wächst. Auch hier spiegelt das Fest seine genaue Qualität wieder: Es ist nicht mehr viel über und viel Neues gibt es noch nicht. Zwischen Überfluss und Hunger. In dieser Zwischen-Zeit bereitet Brigid den Weg der Samen vor, tief drinn im Bauch der Mutter Erde liegt bereits das Samenkorn, das zwar schon wächst, auch wenn es uns noch verborgen ist. Brigid hütet diese Samen um sie vom Unbewussten Dunklen an die Bewusstheit, das Tageslicht zu führen. 
Brigid einmal mehr als kosmische Geburtshelferin.

Die Lichtjungfrau BRIGID
In diesem neuen Licht erscheint die Göttin als die schöne Lichtjungfrau Brigid - "die vom Strahlenkranz umgebene" - und löst damit die dunkle, schwarze Göttin ab, die als Percht, Cerridwen oder auch Morrigane den Winter beherrschte. 
Mit ihr steigen die Elementarwesen und Fruchtbarkeitsgeister aus der Erde, allen voran der Bär! Der Dickpelz, noch recht steif und schlaftrunken, steckt an diesem Tag, angeblich zum ersten Mal, seine Nase aus der Höhle, um zu sehen, wie weit der Frühling schon gediehen ist, scheint ihm die Sonne auf die Nase geht er noch mal 40 Tage schlafen. 
Der Bär ist kein anderer als der wiedegeborene, noch verhüllte jugendliche Sonnengott. 
Noch ist er wild, "Berserkerhaft".

Die Weiße Göttin und das Jahresrad
Der Herrschaftsantritt der Weißen Göttin und des Götterbärs war das Ende der Weihnachtszeit. 
Ihre Herrschaft dauerte bis Mai. 
Man muß auch noch wissen, daß das Jahresrad vom 25.11. dem Katharinentag bis Lichtmeß angehalten wurde. 
Es gibt noch heut den Spruch: "Kathrein stellt den Tanz ein". 
Das Jahresrad - im höchsten Norden auch das Sonnenrad - stand in dieser Zeit still, und damit hatte auch die Tanzdrehung zu unterbleiben. 
Um so weniger verwunderlich ist es dann, das ab Lichtmess besonders gerne getanzt und gefeiert wurde.

Bauernregeln: Der weiße Schnee im Februar bringt Segen für das ganze Jahr. Sonnt sich die Katz im Februar muss sie im März zum Ofen gar.
Lostage: 2. Februar; Ist´s an Lichtmess hell und rein wird´s ein langer Winter sein. Wenn es aber stürmt und schneit, ist der Fühling nicht mehr weit.

Da Brigid von so vielen Menschen verehrt wurde übernahm die christliche Kirche von St. Bridget um 460 u.Z. Brigid und verwandelte sie in die heilige Bridget, die Patronin der Bauern und des Viehs und Beschützerin des Haushalts vor Feuer und Unglück. Auf den Hebriden wurde sie auch Muime Chriosd (Ziehmutter des Christus) genannt. Dort waren die keltischen Traditionen noch sehr lebendig als das Christentum Einzug hielt und in der alten Tradition waren Zieheltern höher gestellt und heiliger als leibliche Eltern, daher wurde sie als Ziehmutter von Jesus bezeichnet.

Das Neu entfachen des jungen Lichtes und die Lichtweihe am Lichtmesstag ist in ganz Europa noch im Brauchtum verankert. 
Die katholische Kirche hat daraus in der Kirche die Kerzenweihe gemacht als kleines Überbleibsel des geweihten jungfräulichen Lichtes. Da passt natürlich auch der neue Name "Maria Lichtmess". 

In unserer Nachbargemeinde Reith bei Kitzbühel ist es immer noch so das am Lichtmesstag eine Messe abgehalten wird wo vorher von den Bauern symbolisch Spielzeug Tiere gekauft werden, jene die man auf dem Hof hält und die dann am Altar im Verlauf der Messe abgegeben werden. Sozusagen als Opfer für ein gutes Jahr am Hof. Lichtmess ist des Bauern Neujahr,              die Arbeit beginnt wieder, in vielen Orten ist es heute noch üblich auf die Felder zu gehen und die Bäume wachzurütteln. Zu der Zeit als es noch üblich war das auf Bauernhöfen Mägde und Knechte beschäftigt wurden war Lichtmess ein immens wichtiger Tag für das Arbeitspersonal es war der sogenannte „ Hauptschlenggeltag „ Das war der Tag an dem man den Arbeitgeber wechselte oder ein Jahr verlängerte, je nachdem ob der Platz gut war oder nicht. Bis Mittag ist man mit der letzten Arbeit, die man am alten Dienstort zu verrichten hat fertig, oder, wie man im Unterinntal sich ausdrückt, mit dem "Scheidschichtmachen" fertig. 

In der Kirche werden Kerzen geweiht, früher oft ganze Wachsstöcke um sie dann zu entzünden wenn man in Not ist, ein heftiges Gewitter droht oder jemand krank ist. In der Steiermark z.B. trägt man dann das geweihte Lichtmessfeuer von Haus zu Haus und entzündet noch die Herdfeuer damit. Es ist Brauch, die brennenden Kerzen durch das ganze Haus und die Ställe zu tragen, um den Segen überall weiterzugeben.
In Kärnten tropft man drei Tropfen Wachs auf ein Brot als Schutz für ein Jahr. Das Brot wird dann aufgehoben.
 An diesem Tag werden auch Scheinehen geschlossen für ein Jahr und einen Tag, danach muss entweder geheiratet werden oder man geht auseinander !                                                                                                                                                     

Wir gehen still und gemessen zum Zeremonienplatz und stellen uns schweigend im Kreis auf. Wir stellen unsere Kerzen vor uns hin. Begrüßung und Reinigung der einzelnen Teilnehmer:
Wer bist Du und wie kommst Du ?
Antwort: Ich bin ( NAME ), ich komme z. b. in guter Absicht oder in Liebe ....usw.

Räucherung

3 Teile Weihrauch 2 Teile Drachenblut 1/2 Teile rotes Sandelholz 1 Teil Zimt und einige Tropfen roter Wein
Kerzenweihe

Ruf an die Erdenmutter
Brigid 
Herrin der Feuer und der Wasser 
Hüterin des ewigen Feuers – das Geist, Herz und Bauch erwärmt und erhellt!
 Nimm Platz in diesem Heim, an diesem Herd.
Verwandle und bereichere uns und die Gaben hier.
Schenk uns deine Inspiration und Bewusstheit.
Beschütze den Weg des Lichts heraus aus der Dunkelheit,
Leite ihn mit deiner ewigen Flamme.
So sei es.

Wir richten unsere Gedanken auf das Samenkorn das wir gepflanzt haben und das jetzt keimt. Was soll daraus erwachsen, was soll sichtbar werden in diesem Jahr ? schamanische Reise zu unserem Samenkorn 

 

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